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Maersk Triple-E-Klasse 1. und 2. Generation

Seitenansichten Maersk Tripple-E-Klasse der 1. und 2. Generation. Deutlich zu erkennen die Veränderungen der Lage von Aufbau und Schornstein
Seitenansichten Maersk Tripple-E-Klasse der 1. und 2. Generation. Deutlich zu erkennen die Veränderungen der Lage von Aufbau und Schornstein
Heckansicht eines Maersk Triple-E Containers der 1. Generation
Heckansicht eines Maersk Triple-E Containers der 1. Generation
Heckansicht eines Maersk Triple-E Containers der 2. Genration. Zu erkennen ist hier die größere Seitenhöhe des Rumpfes
Heckansicht eines Maersk Triple-E Containers der 2. Genration. Zu erkennen ist hier die größere Seitenhöhe des Rumpfes
Schornsteine Maersk Triple-E der 1. Generation. Zu erkennen sind auch die Laschplattformen für 3 Lagen Deckscontainer.
Schornsteine Maersk Triple-E der 1. Generation. Zu erkennen sind auch die Laschplattformen für 3 Lagen Deckscontainer.
Geänderter Schornsteinbereich bei der 2. Genration von Triple-E Schiffen. Es sind auch die erhöhten Laschplattformen für 4 Lagen Container und außen für 5 Lagen zu erkennen.
Geänderter Schornsteinbereich bei der 2. Genration von Triple-E Schiffen. Es sind auch die erhöhten Laschplattformen für 4 Lagen Container und außen für 5 Lagen zu erkennen.
Brückenaufbau der 1. Generation
Brückenaufbau der 1. Generation
Deckshaus 2. Generation
Deckshaus 2. Generation

Die dänische Reederei Maersk hatte im Februar 2011 das erste Baulos ihrer Triple-E Containerschiffe an die südkoreanische Daewoo Shibbuilding & Marine  Engineering  (DSME) in Geoje vergeben.

 

Triple-E steht für

- Ecconomy of scale

- Energy efficient

- Environmentally improved

 

Während bei den Großcontainern in der Regel nur eine Hauptmaschine und ein Propeller zum Einsatz kommt, entschied sich Maersk für einen anderen Weg. Die Schiffe der Triple-E-Klasse sind als Zweischraubenschiffe mit 2 Hauptmaschinen und Doppelruder konzepiert. Hierdurch soll die Wirtschaftlichkeit der Schiffe gegenüber Schiffen mit einer Hauptmaschine und einem Propeller verbessert werden.

 

Äußeres Merkmal für die Doppelmaschinenanlage sind die beiden Schornsteine.

 

Dem ersten Baulos von 10 Einheiten folgte im Juni 2011 das zweite Baulos von weiteren 10 Einheiten der 1. Generation . 

 

Als erstes Schiff der Triple-E-Klasse kam im Juli 2013 die "MAERSK MC_KINNEY MOLLER" in Fahrt.

 

Ein weitere Option für weitere Einheiten der 1. Generation wurde von nicht mehr eingelöst.

 

Auf Grund der Entwicklung in der Containerschifffahrt entschied man sich vielmehr den Entwurf der Triple-E zu überarbeiten und die Kapazität der Schiffe damit zu steigern.

 

Trotz nahezu gleicher Abmessung konnte bei der 2. Generation die Kapazität von 18.270 TEU  auf 20.586 TEU gesteigert werden. Dieses wurde insbesondere durch das versetzen des Deckshauses um 2 Luken nach vorne, und des Maschinenraum 1 Luke nach hinten erreicht. Hierdurch können unter Einhaltung des Sichtstrahls von der Brücke mehr Deckscontainer aufgenommen werden.

 

Zudem wurde die Seitenhöhe des Rumpfes von 30,30 m bei der 1. Generation auf nun 33,20 m erhöht. Der Tiefgang maximale Tiefgang stieg hierdurch von 15,50 m auf 16,50 m.

Dieses ermöglicht eine weitere Containerlage im laderaum.

 

Die Laschplattformen zwischen den Luken wurden gegenüber der 1. Genration um eine Lage, auf nun 4 Lagen erhöht. Im Bereich der äußeren Seitencontainerlagen können sogar 5 Lagen gelascht werden.  Dieses trägt zu einer Erhöhung der Sicherheit der Deckscontainer bei.

 

Während bei der 1. Genration zwei 8 Zylinder Dieselmotoren von MAN B&W mit jeweils 29.680 kW zum Einsatz gekommen sind, werden bei der 2. Genration zwei MAN B&W 7  Zylinder Dieselmotoren mit je 26.325 kW verwendet.

 

Bei der DSME wurden 2015 elf Containerschiffe der 2. Generation der Triple-E-Klasse bestellt. Im April 2017 wurde als erstes Schiff die "MADRID MAERSK" abgeliefert.

 

Vergleich 1. und 2. Generation

  1. Generation 2. Genration       
Baujahr:  2011 - 2015  2017 - 2018
Anzahl: 20 11
Länge ü. a. : 399,00 m 399,00 m
Breite: 59,00 m 58,60 m
Seitenhöhe: 30,30 m 33,30 m
Tiefgang: 15,50 m 16,50 m
tdw: 194.153 t 210.000 t
BRZ: 194.849 214.286
Container: 18.270 TEU 20.586 TEU
Antrieb: 59.360 kW 62.000 kW

Christina Brüggmann

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