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Maersk schließt die Übernahme von Hamburg-Süd ab

CAP SAN NICOLAS der  von Maersk übernommenden Reederei Hamburg Süd
CAP SAN NICOLAS der Reederei Hamburg Süd auf der Elbe

Nachdem im Dezember 2016 die Reederei Maersk die Übernahme der Hamburger Reederei Hamburg-Süd bekannt gab, steht die Übernahme nun vor dem Abschluss. Als letzte von 24 Genehmigungsbehörden hat nun auch Südkorea dem Deal zugestimmt.

 

Die Hamburg-Süd wird aber nicht wie bei früheren Übernahmen von Reedereien vollständig integriert. Hamburg-Süd wird vielmehr als Marke, mit Sitz in Hamburg, erhalten bleiben. Deshalb werden die Schiffe auch ihren bekannten roten Anstrich behalten und nicht den für die Reederei Maersk üblichen hellblauen Anstrich wechseln. Einer der Gründe für diese Entscheidung dürfte der sehr gute Ruf der Reederei Hambug-Süd gewesen sein, insbesondere im Südamerika Verkehr.

 

Die dänische Reederei hat sich die Übernahme von der  Oetker-Gruppe rund 3,7 Mrd Euro kosten lassen. Trotz der Erhaltung von Hamburg-Süd als Marke plant Maersk eine Einsparung von fast 400 Mio Euro bei der Reederei. Hierzu sollen bestimmt Teile der Reederei, wie u. a. das Schiffsmanagement von Hamburg nach Kopenhagen übertragen werden. Dieses dürfte mit einem schmerzlichen Arbeitsplatzabbau bei Hamburg-Süd einhergehen.

Christina Brüggmann

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